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Fluss · China

Jangtse

Der Jangtse ist Asiens längster Fluss und fliesst vollständig durch China, von eisigen tibetischen Bergen bis zum belebten Hafen Shanghai. Millionen Menschen sind auf ihn für Wasser, Landwirtschaft und Transport angewiesen.

Wo ist Jangtse?

Der Fluss beginnt: Tanggula-Gebirge, Qinghai, China.

Er mündet in: Ostchinesisches Meer.

Unterwegs kommt er vorbei an: Tanggula Mountains (source) → Yushu, Qinghai → Shigu (First Bend), Yunnan → Lijiang area → Panzhihua, Sichuan → Yibin, Sichuan → Chongqing → Three Gorges Dam, Yichang → Jingzhou → Wuhan.

Länder am Fluss: China.

Die Geschichte dahinter

Der Jangtse beginnt als Gletscherschmelzwasser hoch auf dem tibetischen Hochland, stürzt durch tiefe Schluchten und breitet sich dann über die fruchtbaren Ebenen Ostchinas aus. Seit Jahrtausenden bauen Bauern in den nassen Feldern seines Mittel- und Unterlaufs Reis an und ernähren damit einen riesigen Teil der chinesischen Bevölkerung. Bei der Stadt Yichang steht der Drei-Schluchten-Staudamm, das grösste Wasserkraftwerk der Welt, dessen Stausee sich über Hunderte Kilometer erstreckt. Früher lebte im Fluss der Jangtse-Flussdelfin, auch Baiji genannt, der jedoch heute als ausgestorben gilt – eine Mahnung, wie sehr Schifffahrt und Verschmutzung einem grossen Fluss schaden können. Der stark gefährdete Chinesische Riesensalamander, das grösste Amphibium der Welt, versteckt sich noch immer in seinen kühleren Gebirgszuflüssen.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist der Jangtse?

Der Jangtse ist etwa 6300 Kilometer lang und damit der längste Fluss Asiens und der drittlängste der Welt. Er fliesst vollständig durch China, vom tibetischen Hochland bis zum Ostchinesischen Meer.

Was ist der Drei-Schluchten-Staudamm?

Der Drei-Schluchten-Staudamm bei Yichang ist das grösste Wasserkraftwerk der Erde und wurde quer über den Jangtse gebaut. Er erzeugt riesige Mengen sauberen Stroms, veränderte aber auch den Flusslauf und überflutete alte Städte.

Gibt es den Jangtse-Flussdelfin noch?

Der Jangtse-Flussdelfin, Baiji genannt, wurde seit den frühen 2000er-Jahren nicht mehr sicher gesichtet und gilt als praktisch ausgestorben. Sein Verschwinden ist eine Warnung vor Verschmutzung und starkem Schiffsverkehr auf viel befahrenen Flüssen.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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